1. Mikrofonposition
Abstand und Ausrichtung optimieren, bevor du Material kaufst.
Bei Sprachaufnahmen fällt Raumklang schnell als hohler, entfernter oder „boxiger“ Anteil auf. Zusätzliche Absorption kann den Nachhall reduzieren, ersetzt aber weder eine sinnvolle Mikrofonposition noch eine professionelle Studioplanung.
Je näher ein geeignetes Mikrofon an der Stimme steht, desto stärker ist typischerweise der direkte Sprachanteil im Verhältnis zum Raumanteil. Deshalb sollte die erste Maßnahme nicht automatisch „mehr Paneele“ heißen. Prüfe zuerst Mikrofonabstand, Einsprechrichtung und einen stabilen Aufnahmepegel.
Erst wenn der Raum trotz eines vernünftigen Mikrofon-Setups deutlich nachklingt, ist zusätzliche Absorptionsfläche die nächste Stellschraube.
Reflexionen können von Seitenwänden, der Wand hinter dem Sprecher, Tischflächen oder einer nahen Decke zurückkommen. Eine einzelne dekorative Fläche hinter dem Mikrofon ist deshalb keine allgemeine Lösung.
Abstand und Ausrichtung optimieren, bevor du Material kaufst.
RT60 messen oder als Browser-Beta schätzen. Nur aus der Raumfläche entsteht noch keine seriöse Paneelzahl.
Der Rechner ermittelt die zusätzliche äquivalente Absorptionsfläche als Orientierungswert.
Absorber sinnvoll verteilen und mit einer erneuten Aufnahme kontrollieren, ob der Raumanteil tatsächlich geringer geworden ist.
Das Raumvolumen beträgt 21 m³. Diese Zahl reicht noch nicht für eine Kaufempfehlung. Hat der Raum beispielsweise bereits viele Textilien und Regale, kann sein aktueller Nachhall deutlich anders sein als in einem gleich großen, fast leeren Raum. Deshalb verlangt der Rechner zusätzlich eine aktuelle Nachhallzeit.
Akustikpaneele zur Nachhallreduktion verhindern nicht automatisch Straßenlärm, Trittschall oder Stimmen aus einem Nachbarraum. Solche Probleme betreffen die Schalldämmung der Bauteile und werden von diesem Rechner nicht berechnet.
Wenn du einen Regieraum, eine hochwertige Gesangs- oder Musikaufnahme, präzise Lautsprecherwiedergabe oder tieffrequente Probleme planst, reicht eine einzelne breitbandige NRC-Zahl nicht aus. Dann sind frequenzabhängige Messungen und eine fachliche Planung sinnvoller als eine pauschale Paneelmenge.
Nutze eine gemessene Nachhallzeit oder die lokale Browser-Beta, um den zusätzlichen rechnerischen Absorptionsbedarf abzuschätzen.
Raum berechnenBeginne nicht nach einem universellen Muster. Prüfe die Flächen nahe Sprecher und Mikrofon sowie seitliche und rückwärtige Reflexionsflächen und kontrolliere die Änderung mit Testaufnahmen.
Nein. Schallabsorption im Raum und Schalldämmung zwischen Räumen sind unterschiedliche Aufgaben.
Nein. Er liefert einen breitbandigen Orientierungswert und ersetzt keine frequenzabhängige Studioanalyse.